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Die Geschichte

Wie aus einer Idee ein lebendiger Schulort wurde

Die Geschichte ist der Schlüssel zur Erkenntnis der Gegenwart.

Die Geschichte der Freien Waldorfschule Itzehoe ist geprägt von Initiative, Elternengagement, Aufbauwillen und Gemeinschaft. Was heute als gewachsener Campus am Kählerhof erlebt werden kann, begann mit einer klaren pädagogischen Idee und vielen Menschen, die bereit waren, sie Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen.

Ein Ort mit gewachsener Identität

Unsere Schule ist nicht in kurzer Zeit entstanden. Sie ist über Jahre gewachsen – aus Gesprächen, Veranstaltungen, praktischer Aufbauarbeit, mutigen Entscheidungen und einem starken Vertrauen in das, was gemeinsam möglich werden kann.

Diese Geschichte ist bis heute spürbar. Sie zeigt sich in den Gebäuden, auf dem Gelände, in der Gemeinschaft und in einer Haltung, die Schule als etwas versteht, das nicht nur verwaltet, sondern aktiv getragen und gestaltet wird.

Was bleibt

Aus den Anfängen ist eine Schule geworden, die bis heute von Verantwortung, Mitgestaltung und einem starken Gemeinschafts­­sinn geprägt ist. Genau darin liegt eine ihrer besonderen Stärken – damals wie heute.

Was die Anfänge geprägt hat

Von Anfang an war die Freie Waldorfschule Itzehoe ein Gemeinschafts­­projekt. Eltern, Lehrkräfte und Unterstützende haben gebaut, organisiert, improvisiert und Verantwortung übernommen – oft mit großem persönlichen Einsatz und viel Vertrauen in den entstehenden Schulort.

Wichtige Stationen unserer Schulgeschichte

Von den ersten Impulsen bis zum gewachsenen Campus am Kählerhof.

1979

Margot und Nico Hansen gründen einen Verein zur Förderung der Waldorf­pädagogik. Damit beginnt die Initiative, aus der später Schule und Kindergarten hervorgehen.­

1981

Der Kindergarten entsteht als wichtiger Vorläufer der Schule. Waldorf­pädagogik wird in Itzehoe damit erstmals als eigener Ort für Kinder und Familien erlebbar.

1986

Das Gelände am Kählerhof rückt als künftiger Schulstandort in den Blick. Vieles ist noch offen, doch mit großem Einsatz beginnt die Vorbereitung eines Ortes, an dem Schule entstehen kann.

1987

Am 12. August 1987 ist es soweit: Mit vier Klassen und 78 Schülerinnen und Schülern beginnt der erste Schultag. Die Schule startet in Pavillons, die in intensiver Elternarbeit vorbereitet wurden – improvisiert, engagiert und mit einer spürbaren Aufbruchs­stimmung.

Am 28. November 1987 folgte die offizielle Einweihung der Schule mit einer großen Feier im alten Stadttheater. Ein gemeinsam gepflanzter Ahornbaum auf dem Schulhof wird zum Symbol für das Wachsen der jungen Schul­gemeinschaft.

Ende der 1980er Jahre

Von Jahr zu Jahr kommt eine neue erste Klasse hinzu. Der Kählerhof wird umgebaut, Fachräume entstehen, Werkstätten werden provisorisch eingerichtet und der Campus wächst mit den Bedürfnissen der Schule.

1990 bis 1995

Weitere Gebäude und Fachbereiche entstehen: ein Anbau für Unterricht und Handarbeit, später Haus Curie für die Oberstufe sowie schließlich Haus Bothmer mit eigener Gymnastikhalle.

1992

Eine schwere Schulkrise stellt die Gemeinschaft vor große Heraus­forderungen. Zugleich beginnt mit neuen Strukturen, verteilten Verantwortlichkeiten und frischer Aufbruchskraft ein neuer Abschnitt der Schulentwicklung.

ab 2003

Neben dem baulichen Wachstum rückt auch die bewusste Wahrnehmung des Ortes stärker in den Blick. Es entsteht ein vertieftes Interesse daran, was den Campus am Kählerhof in seiner Atmosphäre und Identität prägt.

2011 / 2012

Neue Pflanzungen, Gestaltungs­impulse und ein Stein mit Kosmogramm machen sichtbar, dass der Campus nicht nur funktional gedacht wird, sondern auch als Ort mit Geschichte, Charakter und gemeinsamer Verantwortung.

Geschichte, die bis heute weiterwirkt

Wer heute über den Kählerhof geht, begegnet nicht nur Gebäuden und Wegen, sondern auch vielen Spuren einer gewachsenen Schulgemeinschaft. Der Ort erzählt von Improvisation und Aufbau, von Krisen und Neuanfängen, von praktischem Tun und gemeinsamem Vertrauen.

 

 

 

Sie möchten unsere Schule näher kennenlernen?

Viele Kapitel unserer Geschichte lassen sich besonders gut vor Ort entdecken – im Gespräch, bei einer Veranstaltung oder bei einem persönlichen Kennenlernen am Kählerhof.

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