Oberstufe

 

Was geschieht in der Zeit der Oberstufe?
Mit dem Beginn der neunten Klasse kommen die Schüler in die Oberstufe, die also die neunte bis zur zwölften Klasse umfasst und an die ein Abiturkurs angegliedert ist.
Die Inhalte in den einzelnen Fächern gehen, wie in den Jahren zuvor auch schon, auf die Entwicklung der Jugendlichen ein. Ein Beispiel aus der 9. Klasse: Ein erwachsener Betrachter erkennt am 14 bis 15 - Jährigen oftmals eine körperliche Schwere, das Aufstehen, das Stehen an sich fällt schwer, Kompromisse lassen sich schwer finden. In der Biologie werden also die Knochen sehr genau betrachtet - man kann erleben, welche Qualität die Schwere hat und was zum Aufrichten nötig ist. Im Zeichnen mit Kohlestiften werden Hell und Dunkel, Licht und Schatten genau ins Auge gefasst. Dabei kommt das Vermittelnde der Graustufen zum Erleben. Eine gesamte Deutschepoche sogar hat den Humor zum Inhalt, Humor kann Gegensätze ins Fließen bringen, bei gutem Humor kann man sich davor gar nicht wehren. 
Wir erleben, dass das Tätigsein mit den richtigen Inhalten zum richtigen Zeitpunkt für den einzelnen Schüler oft eine wohltuende Wirkung zeigt. Deshalb streben wir an, dass die Schüler einer Klasse im selben Alter sind, auch wenn Schüler aus anderen Schulen aufgenommen werden.
In besonderer Weise begleiten die Praktika die Schüler auf dem Weg, den sie in der Zeit der Oberstufe durchschreiten: 
- Das handfeste, praktische, physische Betrachten und Bearbeiten in der 9. Klasse wird intensiv erlebt im Praktikum in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.
- Im Betriebspraktikum der 10. Klasse steht nicht das Berufsinteresse im Vordergrund, sondern das Durchschauen, das Durchdenken eines komplexen Ganzen, des Betriebes, obwohl man nur einen Teil selbst erlebt. 
- Auch das Vermessungspraktikum am Anfang der 11. Klasse unterstützt die Entwicklung dieser Fähigkeit. Am Ende entsteht eine neue Landkarte, eine Sicht aus großer Höhe, entstanden aus sehr vielen, fast unüberschaubaren Einzelarbeiten auf der Erde.
- Dann im Sozialpraktikum der 11. Klasse werden im Umgang mit behinderten Menschen, die der Seelenpflege bedürfen, die eigenen seelischen Grundlagen bewusst - ein ganz wesentlicher Schritt, von dem die Schüler anschließend sehr innig berichten können.
Im Abschlussjahr erproben die 17/18-Jährigen, welche künstlerischen Mittel sie zur Verfügung haben und wie sie ihre eigenen Interessen dadurch verdichten können:
- Ein Jahr lang hat man Zeit, um sich in ein Thema seiner Wahl zu vertiefen (Jahresarbeit),
- mit der gesamten Klasse stellt man ein Theaterstück auf die Bühne,
- für den Eurythmieabschluss wird man sich seiner selbst und seiner Mitmenschen bewusst,
- die Kunstreise ermöglicht ein staunendes und künstlerisch tätiges Aufnehmen in einer inspirierenden Umgebung
Die Oberstufe der Freien Waldorfschule begleitet die jungen Menschen also von der 9. bis zur 12. oder 13. Klasse. Je nach der persönlichen Befähigung können die staatlich anerkannten Schulabschlüsse der Hauptschule, der Realschule oder nach einem intensiven Vorbereitungsjahr (13. Klasse) die Fachhochschulreife oder das Abitur erreicht werden. 
Die Unterrichtsinhalte sind auch auf diese Abschlüsse abgestimmt.
Sönke Nagel
Mit dem Beginn der neunten Klasse treten die Schüler in die Oberstufe ein. Sie umfasst die neunte bis zwölfte Klasse. Daran hat die Freie Waldorfschule Itzehoe in Kooperation mit den Freien Waldorfschulen Neumünster und Kaltenkirchen den Abiturkurs angegliedert.
Die Inhalte in den einzelnen Fächern gehen auf die Entwicklung der Jugendlichen ein. Ein Beispiel aus der 9. Klasse: Ein erwachsener Betrachter erkennt am 14 bis 15 - Jährigen oftmals eine körperliche Schwere, das Aufstehen, das Stehen an sich fällt schwer, Kompromisse lassen sich schwer finden. In der Biologie werden also die Knochen sehr genau betrachtet - er kann erleben, welche Qualität die Schwere hat und was zum Aufrichten nötig ist. Im Zeichnen mit Kohlestiften werden Hell und Dunkel, Licht und Schatten genau ins Auge gefasst. Dabei kommt das Vermittelnde der Graustufen zum Erleben. 
Wir erkennen, dass das Tätigsein mit den richtigen Inhalten zum richtigen Zeitpunkt für den einzelnen Schüler oft eine wohltuende Wirkung zeigt. Deshalb streben wir an, dass die Schüler einer Klasse im selben Alter sind, auch wenn Schüler aus anderen Schulen aufgenommen werden.
In besonderer Weise begleiten die Praktika die Schüler auf dem Weg, den sie in der Zeit der Oberstufe durchschreiten: 
  • Das handfeste, praktische, physische Betrachten und Bearbeiten in der 9. Klasse wird intensiv erlebt im Praktikum in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.
  • Im Betriebspraktikum der 10. Klasse steht das Durchschauen, das Durchdenken eines komplexen Ganzen, des Betriebes im Vordergrund. 
  • Auch das Vermessungspraktikum am Anfang der 11. Klasse unterstützt die Entwicklung dieser Fähigkeit. Am Ende entsteht eine neue Landkarte.
  • Im Sozialpraktikum der 11. Klasse werden im Umgang mit behinderten Menschen, die der Seelenpflege bedürfen, die eigenen seelischen Grundlagen bewusst.
Im Abschlussjahr erproben die 17/18-Jährigen, welche künstlerischen Mittel sie zur Verfügung haben und wie sie ihre eigenen Interessen dadurch verdichten können:
  • Die Jahresarbeit: Ein Jahr lang hat der Schüler Zeit sich in ein Thema seiner Wahl zu vertiefen.
  • Das Theaterstück: Die gesamten Klasse stellt ein Theaterstück auf die Bühne.
  • Der Eurythmieabschluss: Hier wird der Schüler sich seiner selbst und seiner Mitmenschen bewusst.
  • Die Kunstreise: Ein staunendes und künstlerisch tätiges Aufnehmen in einer inspirierenden Umgebung.

 

Am Kählerhof 4
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